Lastkraftwagen rot auf der Autobahn (Foto: thomaslerchphoto/ fotolia.com)

BGL: Zu viel gezahlte Maut zurückfordern

Der Bundesverband Güterverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) bietet Transportunternehmen eine bundeseinheitliche Möglichkeit, zu viel gezahlte Maut zurückzufordern.

Justizia mit Richterhammer (© BillionPhotos.com – stock.adobe.com)Am 28. Oktober hat der Europäische Gerichtshof geurteilt, dass die Kosten für die Verkehrspolizei nicht in die Erhebung der Lkw-Maut einfließen dürfen. Auf dieser Basis wurde die Lkw-Maut seit Jahren falsch berechnet. In Kooperation mit der Kanzlei Hausfeld Rechtsanwälte und dem Prozessfinanzierer eClaim bietet der BGL betroffenen Transportunternehmen nun eine bundeseinheitliche Möglichkeit, ihre Rückerstattungsansprüche geltend zu machen.

Direktes Mandatsverhältnis mit Hausfeld


Der BGL betont, dass es sich bei dem Projekt nicht um ein Abtretungsmodell handelt, wie etwa bei der Sammelklage gegen das Lkw-Kartell. Stattdessen handele es sich um ein direktes Mandatsverhältnis mit der Kanzlei Hausfeld. Diese setzt die Ansprüche der teilnehmenden Unternehmen durch, falls erforderlich auch gerichtlich, während eClaim die Gerichtskosten und Gebühren gegen eine Erfolgsprovision trägt.

Strenge Verjährungsregeln beachten


Unternehmen, die sich für das Angebot interessieren, sollten unbedingt die strengen Verjährungsregeln beachten. Ansprüche, die vor dem Jahr 2017 entstanden sind, seien bereits verjährt. Ansprüche aus 2017 könnten noch bis zum 4. Dezember angemeldet werden. Interessierte können sich dazu unter www.mautzurueck.de registrieren. Das Angebot steht prinzipiell allen Transportunternehmen, die zu viel Maut gezahlt haben, zur Verfügung. Für Mitgliedsunternehmen des BGL gelten jedoch Sonderkonditionen.

Pressemitteilung des BGL

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